Martin Lerch

"Für üsä Kanton Bärn, für üsä Oberaargou und für üsi Stadt Langetu"


Martin Lerch
Jahrgang: 1955
Bauernsohn, aufgewachsen in Busswil bei Melchnau
Heimatort: Oeschenbach
Wohnort: Langenthal
Zivilstand: Verheiratet mit Armida Bianchi Lerch,
2 Stiefkinder, 3 Stiefgrosskinder
Berufliche Ausbildung: Rechtsanwalt Uni Bern, Master in Sicherheitspolitik und Krisenmanagement ETHZ
Beruf: 21 Jahre Regierungsstatthalter, 9 Jahre Verteidigungsattaché der Schweiz in Berlin und London.
Aktuell: Grossrat seit 2022 (Mitglied der Kommission für Gesundheit und Soziales), Gemeinderat seit 2025 (Ressort öffentliche Sicherheit), Kolumnist
Hobbies: Garten, Reisen, Sport (Skilanglauf und Fitness), Politik

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Ergänzende Hinweise zur Biografie

Aktuell: Seit unserer Rückkehr aus dem Ausland im Frühling 2020 hat mir die Bevölkerung für verschiedene politische Aufgaben das Vertrauen geschenkt. So durfte ich zwischen 2021 bis Ende 2024 als Stadtrat in Langenthal tätig sein (zuerst Mitglied der GPK und ab Frühling 2024 als deren Präsident).

Seit Mitte 2022 darf ich im Grossen Rat des Kantons Bern mitwirken. Im kantonalen Parlament gehörte ich zuerst der Justizkommission (JuKo) an. Seit gut 2 Jahren bin ich in der Gesundheits- und Sozialkommission (GSoK) tätig. Zudem bin ich Mitglied der parlamentarischen Gruppen Wirtschaft sowie Wald und Holz.

Früher:  2020 sind meine Frau und ich aus London zurückgekehrt. Wir durften dort während 4,5 Jahren die Schweiz im Sicherheitsbereich als Verteidigungsattaché-Team in Grossbritannien, den Niederlanden und Irland vertreten. Vorher übten wir die gleiche Funktion gleich lang in Berlin aus (zuständig für Deutschland und Polen). Dies war eine einmalige Herausforderung nach meiner 21-jährigen Tätigkeit als Regierungsstatthalter des damaligen Amtsbezirks Aarwangen. Sowohl als Regierungsstatthalter, wie auch als Verteidigungsattaché durfte ich verantwortungsvolle und hochinteressante Tätigkeiten ausüben.
Dabei war der Auslandseinsatz nur dank meinem militärischen Engagement möglich. So hatte ich das Privileg, als letzter Kommandant des Oberaargauer Infanterie Regiments 16 zu wirken. Zuletzt war ich Oberst i Gst mit rund 1'800 Diensttagen als Milizoffizier.


Meine politischen Hauptanliegen:

Ich setze mich ein für:
Einen sicheren, attraktiven und lebenswerten Kanton Bern; einen starken Gewerbe- und Wirtschaftsstandort; eine produzierende Landwirtschaft und den Schutz des Jungwaldes; Bürokratieabbau, bürgernahe, effiziente und schlanke Verwaltungen; Beschleunigung der Bewilligungsverfahren durch klare Fristen; gesunde Finanzen ohne weitere Steuererhöhungen; Zuwanderung nach unseren Bedürfnissen; den Asylmissbrauch verhindern;  bezahlbare Energiepreise; gute und vielfältige Bildungs-, Kultur- und Sportangebote; umfassende und integrierte Altersangebote; eine gute, wohnortsnahe und integrierte Gesundheitsversorgung,  mit verbesserten Bedingungen für HausärztInnen und für ein starkes und leistungsfähiges Spital SRO; Ständemehr beim EU-Rahmenvertrag.

Mottos:

  • "Mit Härzbluet für üsä Oberaargou!"
  • "Stadt und Land gemeinsam -
  • Jung und alt gemeinsam!"


Mein aktuelles politisches Engagement

 

Im Grossen Rat bin ich eher der Allrounder und ich bearbeite ein breites Themenspektrum. Schon in meinem langen Berufsleben hatte ich immer eine gesamtheitliche Betrachtungsweise. Naturgemäss liegen mir Themen wie Sicherheitsfragen im weiteren Sinn, Bau- und Raumplanung, Gesundheit- und Soziales besonders nahe. Entsprechend war ich im Grossen Rat zuerst Mitglied der Justizkommission (JuKo) und seit bald 2 Jahren Mitglied der Gesundheits- und Sozialkommission (GSoK). Bei Vorstössen achte ich immer darauf, diese vorher breit abzustützen und abzusprechen. Nur so können Mehrheiten erzielt werden. Sololäufe bringen nichts. So wurden zahlreiche meiner Vorstösse ganz oder zumindest in Teilbereichen vom Grossen Rat ohne Gegenstimme oder doch mehrheitlich überwiesen.

Meine erfolgreichen Vorstösse (* = ohne Gegenstimmen) in den folgenden Bereichen:

  • *Alter: Aktualisierung der Kantonalen Altersstrategie
  • *Schulunterricht bei Kindern mit Behinderung: Eltern von Kindern mit Behinderung für deren schulisch bedingte Unterbringung nicht übermässig zur Kasse bitten
  • *Sicherheit: Broschüre mit Verhaltensempfehlungen bei schweren Krisen an alle Haushaltungen; allen Einwohnerinnen und Einwohnern einen Schutzplatz
  • *Spitalwesen: Gesamtstrategie für die Spitäler im Kanton Bern und angemessene Vertretung der Regionen in den Verwaltungsräten der öffentlichen Spitäler
  • Bauwesen: Reduktion der Fristen im Baubewilligungsverfahren von 30 auf 20 Tage, Liste der baubewilligungsfreien Vorhaben erweitern, Amtsberichte gelten als erteilt, wenn sie nicht fristgerecht ausgestellt werden. 
  • Telemedizin: Fördern.

Weitere Vorstösse wie Interpellationen:

  •  Jungwaldschutz: Den Jungwald besser schützen durch diverse Massnahmen (Wildbestände regulieren, Schutzmassnahmen, etc.)
  • Brandschutz: Ist-Situation im Kanton Bern aufzeigen. Wo besteht Handlungs- und Optimierungsbedarf?
  • Trendfahrzeuge: Wie können die steigenden Unfallzahlen reduziert werden?
  • Bewilligungswesen: Digitalisierung voranbringen.
  • Bargeldautomaten: Im Interesse der betroffenen Bevölkerungsgruppe noch beibehalten
  • Wappen für Verwaltungskreise: Kann so das Zusammengehörigkeitsgefühl erhöht werden?
  • Steuerfreigrenze für Vereine: Erhöhung zügig vorantreiben  

Auch im Stadtrat von Langenthal habe ich mich in den Jahren 2021 -2024 mit einer breiten Palette von Themen befasst. Wichtig war und ist mir, dass mit den knappen Finanzen und dem guten städtischen Personal das Optimum für unsere Bürgerinnen und Bürger erreicht werden kann.

Erfolgreiche Vorstösse:

  • Immobilienstrategie: ("Wenn man das Ziel nicht kennt, ist kein Weg der Richtige)
  • Ausgaben für externe Experten: Senken um 25% 

In der Geschäftsprüfungskommission (GPK) nahmen wir die gesetzlichen Aufsichtsfunktionen wahr und  prüften die Stadtratsgeschäfte hinsichtlich formeller Richtigkeit.


Mein aktuelles Wirken in Langenthal, dem Oberaargau und dem Kanton Bern

  • Seit 2025: Gemeinderat, Ressortvorsteher öffentliche Sicherheit
  • Seit 2022: Grossrat. Zuerst Mitglied der Justizkommission (JuKo). Seit Frühling 2024 Mitglied der Gesundheits- und Sozialkommission (GSoK). Mitglied der parlamentarischen Gruppen Wirtschaft sowie Wald und Holz 
  • 2021 2024: Stadtrat in Langenthal und Mitglied der Geschäftsprüfungskommission (zuletzt als deren Präsident)
  • Präsident des 16-er-Vereins (www.16erverein.ch)
  • Chef Empfang im OK Eidg. Schützenfest für Veteranen 2024 in Langenthal und Melchnau
  • Ehemaliges Vorstandsmitglied Maxi.Mumm und Interunido
  • Ehemaliger Präsident Lions-Club Langenthal
  • Ehrenmitglied Stadtschützen Langenthal
  • Ehrenmitglied Feuerwehrverband Oberaargau
  • Mitglied in folgenden Vereinen: Hauseigentümerverband, Gewerbeverein, Offiziersgesellschaft, Waldbesitzerverband, TCS, Seniorebrügg, Verschönerungsverein, Do.Club, Lädere-Verein, LVL, Berner Wanderwege, BSPV

Meine Erfahrungen und mein früheres Wirken

  • Verteidigungsattaché der Schweiz in Berlin und London von 2011-2020
  • Regierungsstatthalter des Amts Aarwangen 1989-2010
  • Letzter Kommandant des traditionsreichen Oberaargauer Infanterie Regiments 16 (Inf Rgt 16), Oberst i Gst a.D.
  • Ehemaliger Präsident der Oberaargauer Brass Band (OBB)
  • Gründungspräsident des Fördervereins Jugendparlament Oberaargau
  • Ehemaliger Vizepräsident des Oberaargauischen Alters- und Pflegeheims in Wiedlisbach
  • Ehemaliger Vizepräsident der Klinik Südhang in Kirchlindach
  • (Mit-) Initiant und (Mit-) Autor diverser Bücher zum Oberaargau: «Der Amtsbezirk Aarwangen und seine Gemeinden», «Die«16-er» und «Oberaargau 2010»
  • Präsident/Mitglied diverser OK’s: Landesschiessen Oberaargau 2001, Eidg. Hornusserfeste 1994 und 2006, etc.